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Das Luftgewehr – Unser Sportgerät
Das Luftgewehr ist seit den Anfängen in den Sechziger Jahren zu
einem Hightech-Sportgerät gereift. Der Schaft besteht neuerdings
vornehmlich aus Aluminium und nicht mehr aus Holz. Größen und Masse
des Gewehrs sind weitgehend reglementiert und werden vor wichtigen
Wettkämpfen kontrolliert. Das maximale Gewicht beträgt
beispielsweise 5.5 Kilogramm. Die Munition, die Luftgewehrkugel,
besteht aus Blei, hat einen Durchmesser von 4.5 Millimeter und ist
rund 0.5 Gramm schwer. Ins Ziel beschleunigt wird das Bleigeschoss
mit Pressluft. Die Schussauslösung geschieht ohne Erschütterung und
Ausschlagen der Waffe. Ebenfalls wird dabei kein Lärm verursacht.
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10 Meter bis ins Ziel
Das Luftgewehrschiessen wird ausschließlich in der Halle betrieben.
Die Saison der Luftgewehrschützen dauert von Oktober bis März. Die
Scheiben befinden sich in 10 Meter Entfernung, deshalb auch die
Bezeichnung Gewehr 10-Meter. Das Scheibenzentrum, die Zehn, misst
lediglich 0.5 Millimeter
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Luftgewehrschiessen – Eine olympische Disziplin
Das Luftgewehrschiessen ist eine relativ junge Sportart, wurden doch
die ersten Gehversuche erst ab etwa 1960 unternommen. War das
Schießen in der Halle zuerst für die Gewehr 50-Meter und 300-Meter
Schützen als Überbrückung der kalten Wintermonate gedacht,
entwickelte sich das Schießen auf die 10-Meter Distanz immer mehr zu
einer eigenständigen Disziplin. Zu noch mehr Popularität half
sicherlich auch die Aufnahme des Luftgewehrschiessens ins olympische
Programm im Jahre 1984 in Los Angeles. Besonders interessant ist das
Schießen mit dem Luftgewehr für Damen. Es gibt kaum eine andere
Sportart, wo das „schwache“ Geschlecht den Männern zumindest
ebenbürtig ist.
Luftgewehrschiessen ist eine internationale Sportart. Mit der
Ausnahme von Afrika wird fast überall auf der Welt Gewehr 10-Meter
geschossen.
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Wie schießt man mit einem Luftgewehr?
Mit dem Luftgewehr wird stehend freihändig
geschossen. Anlehnen oder Aufstützen ist nicht erlaubt. Das bis zu
5.5 Kilogramm schwere Sportgerät wird ausschließlich mit
Körperbalance getragen. Um eine ruhige Position zu erreichen, wird
versucht, das Gewehr mit möglichst wenig Muskelkraft zu
stabilisieren und einer ausgeklügelten Technik die Masse des
Gewehrs mit dem Skelett zu tragen. Zusätzlich ist es den Schützen
erlaubt eine spezielle Schiesshose und Jacke zu tragen, welche die
Stellung stabilisieren und den Rücken entlasten.
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Was für Anforderungen stellt das Luftgewehrschiessen?
Ein
gutes Auge und eine ruhige Hand sind die landläufigen Vorstellungen
eines Nichtschützen was
das
Können eines guten Schützen ausmacht. Diese beiden Eigenschaften
sind aber neben- sächlich. Was Topschützen ausmacht sind vielmehr
Körperbeherrschung, Kondition, Koordination und ein hohes
Konzentrationsvermögen. Selbst bei großen psychischen Belastungen
müssen die Schussabläufe perfekt ausgeführt werden und die
Muskelspannungen optimal kontrollierbar sein.
Um das Sportgerät einigermaßen ruhig halten zu können
und gute Resultate zu erzielen, sind zuerst einige Jahre intensives
Training nötig. Trotzdem ist das anspruchsvolle Luftgewehrschiessen
vor- allem bei jungen Schützen sehr populär.
Um an Weltcups, Europa-, Weltmeisterschaften und
Olympischen Spielen mit den Besten mithalten zu können, ist ein
professionelles Training, Coaching und Umfeld notwendig. In vielen
Nationen sind die besten Schützen Profisportler.
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Die Ausrüstung
Nebst dem bereits erwähnten Gewehr und der
Schiessjacke und Hose, gehören auch Schiessschuhe und ein
–Handschuh, sowie die Unterbekleidung zur Standartausrüstung eines
Schützen. Hosen und Jacken sind meist Maßanfertigung aus stabilem
Baumwollcanvas. Ambitionierte Schützen pflegen oft Liebe zum Detail
und Tunen ihr Sportgerät und Ausrüstung individuell nach ihren
Begebenheiten
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